Cast & Crew

 
 

 

 

Tony:

Frauke:

Bernard:

Chantal:

Regie:

Premiere:

Dauer:

 

 

 

Mattes Weissbach

Hanna Funk

Marcel Pilz

Gaia Giancaspro

Oliver Pollak

21. Juni 2014

1 Stunde & 40 Minuten, ohne Pause

 

 
 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 

Programm-Text

 
 

 

Es wachen bei uns die Zikaden, dass wir unseren göttlichen Gaben treu bleiben – nach dem Mythos stimmen sie ihren Gesang der Liebe an und werden damit zu Symbolen und Begleitern des Liebe-suchenden Menschen.

Philía, Eros, Agapé sind drei Formen der menschlichen Liebe, die uns als unterschiedlich und dennoch wesentlich untrennbar überliefert worden sind.

 

Philía
Philía verströmt sich aus leichtem Herzen, findet sich im Vertrauten, in geschwisterlicher Nähe und Gemeinsamkeit. Freundschaft, Freude am Zusammensein, sowie die treue, andauernde Verbindung gehören dazu. In der Antike wurde sie als unentbehrliche Instanz einer Gemeinschaft betrachtet – als einziger Ausweg aus der Einsamkeit.

 

Eros
Ursprünglich mit der Besessenheit der Menschen durch einen Dämon verbunden, trägt Eros die Züge des Übermächtigen und Unwiderstehlichen. Sie treibt den narzisstischen Menschen hinaus in die Welt, um sie in sich aufzunehmen. Die Begegnung der Körper, die erst später auf den Begriff zukommt, kann als Darstellung eines mimetischen Spiels verstanden werden, indem es den Gesetzen der Natur folgt.

 

Agapé

Zwischenmenschliche Empathie, kosmische Sympathie, himmels-gerichtete Andacht: Agapé liegt dem Göttlichen am nächsten, zeigt sich geistlich und erlösend, rein und barmherzig. Der Leib bleibt im Schatten, wie entleert und unbedeutsam; Sinnenfrieden und fröhliches Nachempfinden stellen seine Beteiligung am Geistlichen dar.

 

Hört ihr das Lied der Zikaden?

Sie haben sich heute in der nächtlichen Bar eingefunden und wachen über jedes Wagnis und jede Wirrnis bar jeder Hoffnung der vier Cocktail-Liebhaber in ihrem Liebesspiel.

 

Die Zikaden werden uns davon singen...

 

 

 
 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 

Pressetext

 
 

 

Vier Nacht-Gestalten in einer Bar: Schmeichlerische Cocktails, beschwingte Musik, laszive Stimmung. Exhibitionistisches Versteckspiel auf der Suche nach Wärme und Geborgenheit. Berührung durch, Nähe jenseits der Maskerade, Irrungen und Wirrungen in Er-wartungen und Ent-Täuschungen. Eine fein ziselierte Inszenierung der Verführung, inklusive grandiosem Scheitern an der Lustbarkeit.

 

„Bar jeder Hoffnung“ ist ein Körpertheater-Abend, die Farben wechselnd zwischen minimalistischem Schauspiel, Ausdruckstanz und (Panto-)Mime, zwischen stiller Beobachtung von außen und Seelenbeschau. Seine Dramaturgie folgt vier letztlich einsamen Nachtgesellen in einer Cocktail-Bar in ihrem leichten Vergnügen des unverbindlichen Spiels mit Lust und Lustigkeit. Und doch sind sie alle auf der Suche nach Nahbarkeit und Berührung. Im Seelischen wie im Eros. Ein jeder in seiner Trauer, seiner Geschichte und seiner Vorbenommenheit gefangen, bleiben Sehnsüchte Leidenschaften, die nur selten im Glück des Für-Wahr-Genommen-Werdens münden.

Ein Abend, der zudem die Frage endgültig klärt, wie man(n) den perfekten „Tequilla Sunrise“ mixt.

 

Das Ensemble fühlt sich einem authentischen und tiefgründigem Körperschauspiel jenseits der gesprochenen Worte verbunden. Alle sind glühende Künstler der Mime und trainiert in der „mime corporel dramatique“ – der Kunst des Altmeisters der Mime: Etienne Decroux (1898 - 1991).

 
 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 

Zuschauer-Reaktionen

 
 

 

"Eine Explosion der Gefühle... Bravo!"

 

"... zu Tränen rührend."

 

"Grandios, tief, inspirierend und zu tiefem Dank anregend."

 

"SUPERHAMMERWUNDERSCHÖNGEIL"

 

"Welch Körper!"

 

"Sehr bewegend für Seele und Leib."

 

"das war ein total beeindruckender Tanztheaterabend"

 

"...atemberaubend und wunderbar. Das Beste seit langem..."

 

"Vielen Dank für diese so nahe Achterbahnfahrt an Gefühlen."

 

"berührt, bewegt, menschlich sichtbar transparent."

 

"O amor e a saudade de vida!"   (= Liebe ist die Wehmut des Lebens!)

 

"Molto bravi e olivertenti."   (= sehr kunstvoll und lustig.")

 

"Da sind ja so viele Ideen für ganz viele Stücke drin."

 

"Ein perfektes Stück."

 

"Anders. Unerwartet. Verwirrend. Mitnehmend."

 

"mitreißende Melancholie."

 

"mehr davon bitte!"

 

"grotesk. heiter. poetisch. wild."

 

"vielen Dank für die Eindrücke, Bilder, den Humor, euren Rhythmus, den Fluß, die Weichheit, die Fragilität, die Verletzbarkeit... Und vielen Dank für den Kontrast, der mir den Wert einer ehrlichen, offenen, intimen Begegnung (...) wieder vor Augen und Herz führte. Châpeau"

 

"Ich wußte bis jetzt nicht, dass man so viel Ausdruck in seinem Körper haben kann."

 

"Eine Hymne an die Nähe, die jeder Mensch braucht. Sehr gut gemacht."

 

"Such a beautiful and poetic way to play with basic human things. amazed with how much skills the performers have."

 

"Charmant! Poetisch! Lustig! Gekonnt! Ihr ward alle so wunderbar! Danke!"

 

"(…) ein sehr spannender, lustiger, berührender und ungewöhnlicher Abend. Irgendwo zwischen Pantomime, Slapstick, Tanz, mit wenig (teils verfremdeter, teils italienischer) Sprache und vielen, kleinen Details irrlichterten die 4 Barbesucher zwischen Einsamkeit, gesellschaftlichen Konventionen und Ekstase hin und her, am Ende erschöpft. (...) den Besuch war diese Veranstaltung allemal wert."

 

 

 
 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 

Video

Trailer, 3min

 
 

 

 

 

 
 
 
 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 

Video

various excerpts, 15min